300 Jahre Mariensäule

Die Mariensäule auf dem SeehofgrundstückMit einem zweitägigen Fest wurde am 12. und 13. Mai das 300-jährige Bestehen der Mariensäule auf dem ehemaligen Seehofgrundstück in Tutzing gefeiert. Die Figur wurde zu diesem Anlass samt ihrem Sockel aufwändig und sorgfältig renoviert und neu vergoldet und die Inschrift um den „Dank für Frieden” ergänzt.

Am Samstag hat das Wetter leider nicht mitgespielt, so dass die Prozession ausfallen musste. Aber die Darbietungen der Heimatbühne zur Entstehungsgeschichte der Mariensäule und die Andacht wurden einfach kurzerhand ins Festzelt verlegt und haben auch auf diese Weise einen gelungenen Festauftakt ermöglicht!

Am Sonntag war Petrus uns Tutzingern dann besser gesinnt. Es war zwar recht frisch und windig, aber immerhin trocken, so dass das Fest wie geplant stattfinden konnte und wir einen schönen Tag erleben durften!

Reiter beim Kirchenzug

Begonnen haben die Feierlichkeiten mit dem Kirchenzug, bei dem die Reiter, die schon seit langen Jahren auch am Stephaniritt teilnehmen, mit dem schönen Holzkreuz von Gerhard Kuhn vorausgeritten sind. Anschließend wurde an der Mariensäule der Gottesdient gefeiert. Danach gab es dann das große Bürgerfest, bei dem es sich alle beim Mittagessen und bei Kaffee und Kuchen gut gehen ließen. Die Traubinger Blaskapelle hat aufgespielt und die Kindertanzgruppe der Gilde hat vorgetanzt.

Bürgerfest an der Mariensäule

Ganz besonders gefreut haben sich alle – egal ob jung oder alt – über die Kutschenfahrten, die Gerhard Kuhn (genauso wie die Reiter!) noch vor seinem Tod hat organisieren lassen.
Liaba Gerhard, i hoff, dass du vom Himmi drom gseng host, wia begeistert die Leit Dei Gschenk zum Kutschnfahrn ognomma ham und wia mia alle uns üba die Reiter und die Pferdl gfreit ham! Du gehst uns ab do heruntn!

Kutschenfahrten 1 Kutschenfahrten 2

Die Vorstandschaft bedankt sich ganz herzlich bei allen fleißigen Helfern, die schon bei den Vorbereitungen schwer im Einsatz waren (so ein Zelt aufzubauen ist gar nicht so einfach!), bei allen, die am Festtag selber bei der Bewirtung geholfen haben, und natürlich auch bei denen, die danach wieder mit Aufräumen beschäftigt waren. Ohne Euch alle könnten solche Feste nicht gelingen. Danke!

Natürlich geht der Dank auch an die anderen Vereine und Mitwirkenden und an die Kirchengemeinde, die mit diversen Arbeitseinsätzen (vor allem auch am Samstag) dazu beigetragen haben, dass dieses Fest der Vereine möglich war.

Hier beim Münchner Merkur gibt es einen kleinen Artikel zum Fest mit Fotostrecken vom Festabend am Samstag und dem Auftritt der Kindertanzgruppe am Sonntag.

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