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Impressionen vom Seefest 2017

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Eine ganze Menge weiterer wunderbarer Fotos gibt’s auch hier auf Facebook bei Unser Tutzing. Danke dafür!

Der Aufbau steht!

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Fotos: Tutzinger Gilde / Alois Weiß

„Viel gewagt, viel gewonnen“ – der Merkur über unser Seefest

Artikel aus dem Starnberger Merkur vom 1. August 2017.
Zum Vergrößern Anklicken..

Das Brautpaar der Fischerhochzeit – Bericht im BR

Der BR hat Tutzing wieder besucht um über die Vorbereitungen für die Fischerhochzeit zu berichten. Dieses Mal ging es um das Brautpaar.

Der Beitrag wurde am 23.05. ausgestrahlt und ist hier in der Mediathek des Bayerischen Rundfunks zum Anschauen verfügbar.

Viel Spaß!

40 Jahre Tutzinger Gilde – Festwochenende 03.–05. Juli 2015

Heiß war´s – aber wir haben uns vom Feiern nicht abhalten lassen! Die Tutzinger Gilde hat am Festwochenende vom 03. bis zum 05. Juli 2015 mit mehreren Veranstaltungen und vielen Gästen von Nah und Fern ihr 40-jähriges Jubiläum gefeiert.

Hoagascht

Hoagascht

Den Auftakt bildete unser Sänger- und Musikantenhoagascht am Freitagabend im Festzelt auf der Lindlwiese. Im Vorfeld herrschte die Meinung, dass ein Hoagascht im Zelt nicht funktioniert. Wir haben das Gegenteil bewiesen! Auch wenn wir dabei unsere grandiosen Techniker um Ralf Ringel nicht nur mit dem Wunsch nach 35 Mikrophonen kräftig zum Schwitzen gebracht haben.

Ein Hoagascht heißt feiern, wie es uns gefällt. Mit echter Volksmusik, mit kurzweiligen Gschichteln, mit einer Mass Bier und einem guten Essen in geselliger Runde. Und der Möglichkeit, dass man später am Abend noch tanzen kann, aber nicht muss.
Das druckt nämlich immer wieder Leut, die in die Gilde kommen wollen: „Muss ich da tanzen? Dann überleg ich mir das nochmal.“ Also. Es muss keiner. Es darf ein jeder.
Ich hatte die große Freude, die Eichhofner Dorfmusi, die Tanzlmusi quietschfidel, unsere eigenen Bläser, die Bläser der Tutzinger Gilde, die Tutzinger Stubnmusi, die Wolfsgrabenmusi, den Starnberger Dreigsang, die Dietlhofer Sänger und unsere kleinsten Sängerinnen, den Kinderchor St. Joseph aus Tutzing begrüßen zu können, die uns den ganzen Abend über wunderbar aufspielten und sangen.
Auch unseren Moderator, der uns durch den Abend führte, den aus dem Bayerischen Rundfunk sicher vielen gut bekannten Experten, was Volksmusik angeht, Markus Tremmel konnte ich willkommen heißen.

Nach der Pause hatten wir die große Freude, alle noch aktiven der ehemals 44 Gründungsmitglieder der Tutzinger Gilde im Jahr 1975 auf die Bühne zu bitten. Wir nahmen unser 40-jähriges Jubiläum zum Anlass, unsere Gründungsmitglieder, die immer noch aktiv in der Gilde mitwirken, zu ehren und uns bei ihnen zu bedanken, einmal für ihren Weitblick, und einmal für ihren jahrzehntelangen Einsatz für unseren Verein.

Der Abend war ein Genuss, er verging wie im Flug, wir hatten viel zu lachen, und zum Schluss wurde auch wirklich noch getanzt.

Hoagascht Kinderchor

Hoagascht Kinderchor

Weiter ging´s mit den Feierlichkeiten am Samstagnachmittag mit zwei Aufführungen des Dr. Döblingers geschmackvolles Kasperltheater im Roncallihaus. „Kasperl und die Stinkprinzessin“ und „Kasperl und die Brotzeit“ waren seit Wochen ausverkauft und wer Karten ergattert hatte, erlebte ein regelrechtes bayerisches Kasperl-Feuerwerk.
Vergnügen konnte man sich alle Tage auf der historischen Kirta, die rund ums Festzelt aufgebaut war. Hubert Beer, Leiter des Festausschusses der 40-Jahr-Feier hatte keinen Aufwand und keine Mühe gescheut, und Schausteller aus ganz Deutschland ausfindig gemacht, die noch echte „historische“ Fahrgeschäfte und Buden ihr eigen nennen und bereit waren, zum Volksfest nach Tutzing zu kommen. So gab es die Gelegenheit, auf einem der ältesten noch intakten Kinderkarusselle eine Runde zu drehen, auf der Schiffschaukel in den Himmel abzuheben, oder in der Spickerbude sein Glück zu versuchen. Das Highlight bildete freilich die vom Trachtenverein Surtal-Lauter ausgeliehene, frei stehende Kirtahutschn, auf der mitunter wild gehutscht wurde.

Am Samstagabend konnten wir Kofelgschroa aus Oberammergau begrüßen.  Ich hatte nicht zu hoffen gewagt, Michael und Martin Mücke, Matthias Meichelböck und Maxi Pongratz nach Tutzing locken zu können, noch dazu in ein Festzelt… aber es gelang! Ich kann den Abend nur schlecht in Worte fassen – Begeisterung pur, Spitzenmusik, mehrere Zugaben, ein jubelndes Zelt.
Und die Frage der Jungs, wer denn die Gilde sei, die da ihren 40. feiert? Etwa eine „wilde Gilde“, in die sich einst König Ludwig unglücklich verliebt habe? Auch eine coole Theorie 🙂

Kofelgschroa

Kofelgschroa

Am Festsonntag selbst konnten wir zum Festgottesdienst im Kustermannpark, zum Festumzug durch Tutzing und zum anschließenden Beisammensein im Festzelt unsere Landtagsabgeordnete Frau Dr. Ute Eiling-Hütig, unseren Landrat Karl Roth, unseren 1. Bürgermeister Rudolf Krug und seine beiden Stellvertreterinnen, Frau 2. Bürgermeisterin Elisabeth Dörrenberg und Frau 3. Bürgermeisterin Marlene Greinwald, viele Vertreterinnen und Vertreter des Tutzinger Gemeinderates und hier ganz besonders unsere Gemeinderätin und Kulturreferentin Frau Brigitte Grande, unsere ehemalige Landtagsabgeordnete Frau Prof. Dr. Ursula Männle,

die Altbürgermeister der Gemeinde Tutzing, Herrn Dr. Alfred Leclaire und Herrn Peter Lederer, die ehemaligen Kulturreferenten der Gemeinde Tutzing, Herrn Hubert Hupfauf und Herrn Gernot Abendt, unsere evangelische Pfarrerin Ulrike Wilhelm und unseren katholischen Pfarrer Peter Brummer, und die letztjährigen Kulturpreisträger der Gemeinde Tutzing, Eva-Maria und Michael Teubig begrüßen.

Wir haben uns sehr gefreut, dass alle Fahnenabordnungen der Tutzinger und Traubinger Vereine, die Blaskapelle Traubing mitsamt Trommlerzug, die Blaskapelle Pähl, der Trommlerzug aus Weilheim, unsere eigene Bläsergruppe, die Bläser der Tutzinger Gilde, der Gebirgstrachtenerhaltungsverein „Würmseer Stamm“ aus Diemendorf, die Heimat- und Volkstrachtenvereine aus Bernried, Starnberg und Weilheim, die Alte Tracht Murnau, das „Beurer Gwand“ aus Neubeuern, die historische Bürgergruppe Grassau, der Heimat- und Brauchtumsverein „Die Lechler“ aus München, die Grafinger Bürgerinnen und die Alt-Schlierseer Trachtengruppe unserer Einladung gefolgt waren und mit uns unseren Jubiläumssonntag feierten.

Festsonntag

Festsonntag

Die Temperaturen waren am Sonntag fast unmenschlich, die mit uns befreundeten Trachtler waren zum Teil von weit her angereist, und die teilweise sehr warmen historischen Trachtengewänder verlangten jedem viel ab. Dankbar wurde die Idee aufgenommen, auf Gehröcke und Joppen beim Umzug zu verzichten. Auch die 500 im Festgottesdienst verteilten Wasserflaschen (Barbara, Andi: DANKE!) trugen sicher dazu bei, dass uns niemand wegen der Hitze umkippte und so alle Gildemitglieder und alle Gäste den Höhepunkt des Sonntags, die Verleihung des Hausenstein-Kulturpreises der Gemeinde Tutzing an unseren Verein, mitfeiern konnten.
Umrahmt von wunderbaren Stücken unserer Bläser und nach einem fröhlichen Auftritt unserer Kindertanzgruppe durfte die Vorstandschaft der Gilde die Urkunde von Herrn Ersten Bürgermeister Krug in Empfang nehmen.
Im Namen aller Mitglieder der Tutzinger Gilde bedankte sich die Vorstandschaft allerherzlichst für die Verleihung des Hausenstein-Kulturpreises an unseren Verein.
Der Jury, bestehend aus Gemeinderäten, der Kulturreferentin Brigitte Grande und unserem 1. Bürgermeister war für ihren Vorschlag und dem gesamten Gemeinderat für sein einstimmiges positives Votum zu danken.
Wir versichern, dass uns dieser Preis ein Auftrag und auch ein Ansporn sein wird, unsere Aktivitäten weiterführen wie bisher und vielleicht sogar noch auszubauen. Wir wissen, dass wir dafür alle Gildenmitglieder, die Vorstandschaft und ganz besonders alle unsere Leiter der verschiedenen Gruppen im Verein brauchen. Aber ich bin mir sicher, dass wir alle zusammen das auch weiterhin so stemmen werden wie in den letzten vierzig Jahren. Es wird uns eine Ehre sein!

Die Tutzinger Gilde war 1975 wieder gegründet worden, zu einer Zeit, in der es sicher nicht üblich war, Trachtenvereine zu gründen. Auf die Initiative von Otto Kain hin und unterstützt vom damaligen 1. Bürgermeister Dr. Alfred Leclaire hatten 44 Tutzinger Männer am 13. Januar 1975 auf der Gründungsversammlung im Hotel Seehof in Tutzing unseren Verein aus der Taufe gehoben.
In weniger als einem halben Jahr hatte man nicht nur eine Satzung verabschiedet, eine Vorstandschaft gewählt und die Mitgliederzahl mehr als verdreifacht, sondern auch beschlossen, Frauen aufzunehmen, einen Fischertanz einstudiert, alle Mitglieder, Frauen und Männer, in Tracht eingekleidet und im Sommer desselben Jahres gleich noch die Tutzinger Fischerhochzeit gefeiert.

Es hätte sein können, dass es bei diesem Kraftakt geblieben wäre. Aber die Geschichte ist weitergegangen. Der Gilde ist es gelungen, seit ihrer Wiedergründung im Jahr 1975 zu bestehen, vielfältigste Aktivitäten zu entwickeln und stetig zu wachsen. Der Volkstanzkreis, auch 1975 gegründet, tanzt immer noch, mittlerweile auch in Taipeh und auf der Oidn Wiesn. Eine Kinder-, eine Jugendtanzgruppe und eine Plattlergruppe sind ins Leben gerufen worden. Unsere Vorderladerschützen haben sich formiert. Einige historische Denkmäler in Tutzing haben wir renoviert, zusammen mit dem Diemendorfer Trachtenverein das Tutzinger Seefest ins Leben gerufen und eine Christbaumplantage aufgezogen, aus der wir bis heute jedes Jahr kurz vor Weihnachten Christbäume verkaufen. Wir haben unsere Tracht immer näher an historischen Vorlagen orientiert und die Dirndl der ersten Stunde durch unser Gwand, so wie wir es heute tragen, ersetzt.
Wir freuen uns, dass wir seit 1978 alle zwei Jahre am Trachten- und Schützenumzug zur Eröffnung des Münchner Oktoberfestes teilnehmen dürfen und wir freuen uns, Mitglied in der Vereinigung Historischer Trachten von Altbayern zu sein, wo wir alle zwei Jahre ein wunderbares Trachtenfest mit vielen anderen Trachtlern feiern können.
Unsere neueste Errungenschaft ist eine eigene Bläsergruppe im Verein, auf die wir sehr stolz sind.

Die Gilde zählt im 40. Jahr ihres Bestehens rund 260 Mitglieder, der kleinste ist erst drei Monate alt, unser ältestes Gildenmitglied ist über 90.

Die Gildenleute halten zusammen. Neue Mitglieder, die sich für unseren Verein interessieren und sich engagieren möchten, werden schnell integriert. Und das unabhängig davon, ob es sich um alte Tutzinger oder um neu Zugezogene handelt, die nach der Schrift reden. Manch einer hat sich schon gewundert, wie schnell er eine Aufgabe bei uns bekommt, die er dann auch nicht mehr los wird.

Ich weiß um diesen Zusammenhalt. Und trotzdem war ich immer wieder überrascht, wie sich alle Gildenmitglieder in den letzten Monaten für unsere 40-Jahr-Feier engagiert haben. Jeder „langt“ hin, jeder arbeitet mit, es ist eine wahre Freude, das zu sehen und es ist an dieser Stelle noch einmal ein großer Dank an alle für ihr großes Engagement auszusprechen.

Ein Dank gebührt auch unserem Gildemitglied Pfarrer Peter Brummer und unserer Pfarrerin Uli Wilhelm für die wunderbare Feier des Festgottesdienstes im Kustermannpark.
Ein Dank gebührt dem gemeindlichen Bauhof, den wir mit unserem Jubiläum über alle Maßen strapaziert hatten.
Der JM gebührt ein Dank, dass sie es uns ermöglicht hatte, unser Jubiläum zusammen mit dem Volksfest zu feiern und uns sogar den Termin hatte bestimmen lassen.
Der Freiwilligen Feuerwehr Tutzing war ein großer Dank auszusprechen für die Sicherung der Straßen und die Absperrungen während des Kirchen- und des Festumzuges.
Ein herzlicher Dank ging an den Obst-und Gartenbauverein, der uns unterstützt und die Bühne im Festzelt so wunderbar für uns geschmückt hatte.
Es war allen zu danken, die geholfen hatten, den Altar im Kustermannpark aufzubauen, Festzeichen zu verkaufen und Kuchen zu backen.

Ein ganz besonderer Dank gebührt unserem Festausschuss zur 40-Jahr Feier, bestehend aus Marion Fröhlich, unserer Trachtenwartin, Andi Weigmann, unserem Schatzmeister und allen voran Hubert Beer, unserem Festausschussleiter, der gefühlt das letzte halbe Jahr nichts anderes gemacht hatte, als dieses Projekt zum Erfolg zu führen.

Auf die nächsten 40 Jahre!

Altschlierseer Kirchtag

Am Sonntag 09. August waren wir wieder zum Mitfeiern eingeladen – den Altschlierseer Kirchtag am schönen Schliersee, wieder perfekt ausgerichtet von unseren guten Freunden, der Altschlierseer Trachtengruppe.

Wenn die festlich mit Blumen und Eichenlaub geschmückten, teilweise historischen Boote von Neuhaus aus über den See kommen, mit winkenden Trachtlern, und auf dem See dann noch eine Tuba zu spielen anfängt, geht uns jedes Mal das Herz auf!

Zugegeben – beim Eiskaffee im Garten des Café Mesner am Nachmittag dann auch nochmal :-)) Dazu ein Ratsch mit den Neubeurern und den Grassauern – so perfekt kann ein Sonntag sein.

Liebe Monika, es war wieder traumhaft bei Euch!

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„Kennen Sie die Tutzinger Gilde?“

Danke an Birgit Widmann und www.fuenfseen.de für das gemütliche Interview auf dem Museumsschiff und für den Artikel zu unserem Jubiläum!

Hier geht’s zum Text inklusive dem Interview und einem Vorgeschmack auf unsere 40-Jahr-Feier.

Interview

30 Jahre Schlierseer Kirchtag

Überfahrt der Boote

Den wunderschönen Anblick der Boote bei der Überfahrt genießen – Familienfotos vor der perfekten Kulisse aus den am Ufer angelegten Booten, den Bergen und dem See machen – dem schönen Gottesdienst in St. Sixtus folgen – nach dem Festzug mittagessen an unserem „Stammtisch“ im Terofal – das Fest genießen und den Tag beim Kaffeetrinken in unserem Lieblingscafé langsam ausklingen lassen… Solch einen traumhaften Tag durften wir am Sonntag wieder in Schliersee erleben!

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Hier auf der Internetseite der Alt Schlierseer Trachtengruppe gibt’s auch noch eine ganze Menge Fotos, inklusive ein paar von der Gilde.

Das 30-jährige Jubiläum des Kirchtags wollen wir zum Anlass nehmen, unseren Freunden der Alt Schlierseer Trachtengruppe einmal Danke zu sagen:

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Ein herzliches Vergelt’s Gott für Euren Einsatz – nicht nur dafür, dass wir alljährlich bei so einem schönen Fest dabei sein dürfen (wir wissen, wie viel Arbeit da dahinter steckt!!!), sondern auch allgemein für die Erhaltung von Brauchtum und Tradition! Wir wünschen Euch, dass aus dem 30-jährigen Jubiläum irgendwann auch noch das 300-jährige wird 😉 Wir sind dann hoffentlich auch immer noch dabei, denn es is jeds Johr so schee bei Eich und mia gfrein uns immer scho lang im Voraus auf den erstn Sonntog im August…